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Gartenkalender Oktober

Text — Brigitt Buser

 

WINTERSCHUTZ BEI HERBSTANEMONEN

Da Neupflanzungen von Herbstanemonen in den ersten beiden Jahren als nicht oder nur bedingt winterhart gelten, macht es Sinn, diese vor dem ersten Frost mit einer dicken Schicht Laub oder Stroh zu schützen, das mit Tannästen fixiert wird.

 

GRÄSER VOR NÄSSE SCHÜTZEN

Ebenfalls Schutz benötigen Gräser. Nicht unbedingt gegen Kälte, sondern eher gegen Nässe. Dazu bindet man einfach das Gras über der Pflanze mit einer Schnur zusammen, wodurch das Wasser rund um die Pflanze in den Boden läuft.

 

ROSEN EINWINTERN

Gartenrosen werden vor Wintereinbruch nur etwas eingekürzt. Dabei ist darauf achten, dass ein leicht gerundeter Habitus entsteht. So leiden sie weniger unter Schneebruch. Der definitive Schnitt erfolgt erst im Frühling. Weiterhin sollten alle Blätter nach den ersten Frösten an den Pflanzen wie auch vom Boden entfernt und mit dem Hauskehricht entsorgt werden. Dies dezimiert den Befall von überwinternden Pilzkrankheiten im Frühjahr deutlich.

Lose Triebe von Kletterrosen werden besser angebunden, was Verletzungen der Triebe durch Stürme verhindert. In kalten Lagen macht es Sinn, die Veredlungsstelle mit Erdreich anzuhäufeln und die Triebe zum Schutz vor Wintersonne mit Tannreisig abzudecken.

 

PFLANZUNG VON OBST, BEEREN UND RHABARBER

Wie alle anderen Gehölze profitieren auch Johannis-, Josta- und Stachelbeere sowie Obstgehölze wie Apfel, Birne, Zwetschge und Kirsche von einer Herbstpflanzung. (siehe Pflanzung von Hecken). Dasselbe gilt für die Rhabarber. Da sie aber zu den Starkzehrern gehört, wird vorab grosszügig der Kompost in das Erdreich eingearbeitet.