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Gartenkalender April

Text — Brigitt Buser

 

TERRASSEN MIT STAUDEN UND GRÄSER DAUERHAFT BEGRÜNEN

Wer über eine grosse Terrasse verfügt, kann mit Gräsern und Stauden in grossen, mindestens 35 Zentimeter tiefen Gefässen eine richtige Prärielandschaft gestalten. Zur Bepflanzung eignen sich nebst Gräser wie Blaustrahlhafer (Helictotrichon sempervirens), Schwingel (Festuca amethysta), Federborstengras (Pennisetum alopecuroides «Hameln») oder Blaugras (Sesleria Caerulea) auch trockenheitsliebende Stauden wie Wollziest (Stachys byzantina), Gamander (Teucrium chamaedrys), Präriekerze (Gaura lindheimeri), Bergminze (Calamintha nepeta ssp. Nepeta), Fetthenne (Sedum telephium), Goldhaar-Aster (Aster linosyris) und Taglilien (Hemerocallis).

Aber auch Zwiebelblumen wie Zierlaucharten (Allium), Lilie (Lilium) oder Rhizompflanzen wie Schwertlilie (Iris germanica) fühlen sich hier wohl. Je nach Sortenwahl benötigt es pro m2 3 bis 10 Pflanzen.

 

KÜBELPFLANZEN AUSWINTERN

Kübelpflanzen wie Oleander (Nerium oleander), Zitrusarten, Olive (Olea europaea) oder Schmucklilie (Agapanthus) ertragen problemlos leichte Fröste und dürfen daher in milden Lagen bereits Anfang April ausgewintert werden. Falls nötig ist auch jetzt Umtopfen angesagt. Verwenden Sie dazu die nächstgrössere Topfgrösse und den Bedürfnissen der Pflanze entsprechende Erde aus dem Fachhandel. Um Staunässe zu vermeiden, in den Topfboden eine Schicht Blähton geben und diese mit Vlies abdecken, bevor das Erdreich eingefüllt wird.

Mit dem Auswintern von kälteempfindlichen Kübelpflanzen wie Wandelröschen (Lantana), Prinzessinnenblume (Tibouchina urvilleana) oder Bougainvillea wartet man bis Anfang Mai. Umtopfen kann man sie aber dennoch jetzt, kultiviert sie aber an einem kühlen und hellen Ort
im Haus weiter.

 

HÜBSCHE KLEINBÄUME MIT HOHEM ZIERWERT

Relativ klein im Wuchs bleiben japanische Ahornarten wie beispielsweise Acer palmatum oder A. japonicum mit geschlitztem, im Herbst herrlich verfärbendem Laub. Wichtig zu wissen: Zu sonnig dürfen diese Kleinbäume nicht stehen, da sonst Verbrennungen an den Blättern drohen. Ausserdem muss das Erdreich leicht sauer und kontinuierlich feucht, aber keinesfalls staunass sein. So wird auch der Befallsdruck der gefürchteten Pilzkankheit Verticillium-Welke reduziert, die die Leitbahnen verstopfen und die Triebe oberhalb des Befalls absterben lassen.