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Heizung: Reibungsloser Ersatz

Staub, Lärm und tagelang nur kaltes Wasser: Vor einem Heizungsersatz schrecken viele Hausbesitzer zurück – zu Unrecht. Denn mit passenden Produkten und den richtigen Partnern läuft alles effizient und sauber ab.

Text — Raphael Hegglin

 

ZEIT: 7:45 UHR

Kalter Westwind zieht durch die Strassen von Stadel im Zürcher Unterland. Regen mischt sich mit Schnee, der Himmel ist wolkenverhangen. Ein Tag, an dem man drinnen bleibt und die warme Stube geniesst. Nicht so die zwei Männer auf dem Vorplatz eines schmucken Einfamilienhauses: Zu zweit hieven sie eine etwa kühlschrankgrosse rote Box vom Anhänger auf die bereitstehende Sackkarre, gehen damit ums Haus und anschliessend die Treppe runter in den von aussen zugänglichen Keller. Das Ganze dauert keine fünf Minuten und schon steht die neue Ölheizung im vorgesehenen Raum bereit. Vor dem Einbau müssen die beiden Heizungsinstallateure aber noch die Vorgängerin ausbauen.

Rückblick: Als der Hausbesitzer einige Tage zuvor den Wasserhahn aufdrehte, kam nur noch kaltes Wasser. Beim Blick in den Heizungskeller offenbarte sich dann eine «kleine Katastrophe»: Der Boden war überflutet, der gesamte Boiler ausgelaufen. «Wir hatten wohl mit dem Ersatz von Ölheizung und integriertem Warmwasserboiler etwas zu lange gewartet – sie waren über 40 Jahre alt», so der Hausbesitzer. Dafür haben er und seine Frau anderweitig vorgesorgt: In den Jahren zuvor liessen sie die Fenster ersetzen sowie das Dach dämmen. «Die Reihenfolge war eigentlich die richtige. Denn nun darf die neue Heizung, aufgrund des geringeren Heizwärmebedarfs, kleiner dimensioniert ausfallen.» Wäre der Heizungsersatz vor der Dämmung der Gebäudehülle erfolgt, so wäre sie danach zu gross gewesen.

ZEIT: 8:30 UHR

Die beiden Heizungsinstallateure haben die Verschalung des alten Heizkessels demontiert; nun gilt es, den Boiler vom Heizungskessel zu trennen. Ein kurzes Kreischen, die elektrische Säge frisst sich durch Stahlbolzen und Wasserleitungen. Schon ist der Boiler vom alten Ölheizkessel getrennt und auf der Sackkarre festgezurrt. Die beiden Installateure ziehen die Last durch die Kellertür nach draussen, die Treppe hoch und zum Anhänger. Wenige Minuten darauf folgt der alte Heizkessel: Zuerst müssen noch die Zu- und Wegleitungen fürs Heizungswasser sowie das Kaminrohr gekappt werden, dann ist der Platz frei für die neue Heizung. Dank kleinerer Dimensionierung und vertikaler Bauweise fällt sie wesentlich kompakter aus als ihre Vorgängerin. Vor allem aber hat sich das Innenleben in den letzten 40 Jahren stark verändert: Der Hoval MultiJet ist ein moderner Brennwertkessel, dieser nutzt nicht nur die Verbrennungswärme des Öls, sondern auch die Wärme des im Abgas vorhandenen Wasserdampfes. Durch Kondensation bzw. Brennwerttechnik wird so zusätzlich Wärmeenergie gewonnen. Aufgenommen wird die Wärme von einem zweistufigen Jet-Wärmetauscher. Das Resultat: Der neue Hoval-Brennwertkessel benötigt dank neuster Technologie bis zu 15 Prozent weniger Heizöl als eine vergleichbare, ältere Ölheizung. Und das zusätzliche Plus: Dank reduzierten Start-Stop-Vorgängen des zweistufigen Low-Nox-Brenners reduziert sich der Schadstoffausstoss um bis zu 50 Prozent gegenüber früher.

 

ZEIT: 9:00 UHR

Die neue Heizung steht an ihrem vorgesehen Platz. Nun muss sie noch an die Heizwasserleitungen angeschlossen werden. Kein Problem für die beiden Profis: Mit Rohrzangen bewaffnet, schrauben sie Verbindungsstücke an die Leitungsrohre. Die bestehenden Rohre wurden zuvor mit einem neuen Gewinde versehen – auch das konnten die Installateure zügig erledigen. Der einfache Austausch war nur einer der Gründe, weshalb sich das Hausbesitzerpaar wieder für eine Ölheizung entschieden hat. «Wir haben verschiedene Varianten angeschaut, uns war eine zukunftsfähige und möglichst umweltfreundliche Lösung wichtig», so der Hausbesitzer. Nach genauer Prüfung fiel die Wahl auf eine Ölheizung. «Aufgrund der vorhandenen Situation – unser Haus ist über 40 Jahre alt – weist die Ölheizung das beste Kosten Nutzen-Verhältnis auf. Und dank moderner Brennertechnik in Kombination mit den neuen Fenstern und der Dach-Dämmung ist der Ölverbrauch wesentlich gesenkt.»

Für eine noch bessere Umweltbilanz sorgt zudem der bereits einige Tage vorher installierte Wärmepumpenboiler Hoval CombiVal WPER. Die darin integrierte Wärmepumpe gewinnt einen Grossteil der Energie zur Warmwasseraufbereitung aus der Umgebungsluft. Der Stromverbrauch lässt sich so im Vergleich zur herkömmlichen Elektro-Wassererwärmung um rund 66 Prozent senken. Und: Die Wärmepumpe wirkt gleichzeitig als Luftentfeuchter, Kellerräume werden dadurch trockner. Wer seine Umweltbilanz zusätzlich verbessern möchte, der kann den CombiVal- Wärmepumpenboiler zudem an eine eigene Photovoltaik-Anlage anschliessen und das Wasser mit selbstproduziertem Strom erwärmen. «Für uns ist die Ölheizung in Kombination mit dem Wärmepumpenboiler ein eleganter Kompromiss zwischen Kosten und Umweltschutz», sagt der Hausbesitzer.

ZEIT: 10:45 UHR

Die Heizungsmonteure sind mit ihrer Arbeit fertig. Nun muss nur noch der Kaminbauer die Heizung anschliessen, dazu wird er in den bestehenden Kamin ein Kunststoffrohr einziehen. Ein solches wird künftig reichen, da die Abgase der kondensierenden Heizung nicht viel wärmer als Raumtemperatur sind. Auch diese Arbeiten dauern keinen Tag, zu hören ist kaum etwas.

 

EIN TAG DANACH

Die neue Heizungsanlage ist betriebsbereit, die Heizungsinstallateure schalten die im Haus verteilten provisorischen Heizlüfter aus. Dann genügt ein Knopfdruck, die neue Ölheizung springt an – und wird wieder jahrzehntelang für ein behaglich warmes Zuhause sorgen.

Dieser Beitrag ist eine Zusammenarbeit mit Haus Magazin und