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App steuert Heizung

Mittels Smartphone lassen sich Heizungen und Lüftungen einfach steuern – auch von ausserhalb. Das erhöht die Energieeffizienz und den Komfort in einem Haus spürbar.

Text — Raphael Hegglin

 

Was lange Zeit bloss Zukunftsmusik war, ist heute Standard: Das Steuern der Gebäudetechnik mittels Apps. Das funktioniert auch im Altbau problemlos, sofern sich die Heizung ans Internet anschliessen und regeln lässt. Das sollte bei neuen Wärmeerzeugern der Fall sein: Zeitgemässe Produkte sind standardmässig mit Internet- Schnittstelle und einem per Software bzw. App steuerbaren Regler ausgestattet (siehe Expertentipp).

So ermöglicht es zum Beispiel die SmartHome-Lösung «HovalConnect», per Fernzugriff – also über Smartphone, Tablet oder Computer – Heizungen oder Komfortlüftungen zu steuern. Dank neuester Sicherheitstechnologie bleibt die Heizanlage dabei vor unerlaubtem Zugriff geschützt: Die Daten werden verschlüsselt übertragen und nur mit passwortgeschützter Zugriffsberechtigung frei gegeben.
 

INFO

SICHERHEIT IM SMART-HOME

Intelligente Gebäude müssen zusätzlich geschützt sein. Wichtig ist, dass intelligente Systeme mit verschlüsselten Daten arbeiten und mittels Passwort geschützt sind. Es ist zudem empfehlenswert, Passwörter regelmässig zu ändern und Software- Updates immer durchzuführen.


HÄUSER IM INTERNET DER DINGE

Mittels App gesteuerte und überwachte Gebäude sind Teil des Internets der Dinge. In diesem sind physische Gegenstände wie Apparate, Maschinen oder Bauteile mit dem Internet vernetzt und kommunikationsfähig. Dazu benötigen diese Gegenstände Sensoren und Schnittstellen, teilweise sind sie auch mit Motoren und automatischen Schliessmechanismen ausgestattet. So lassen sie sich durch Computerprogramme überwachen, steuern und optimal betreiben. Auch lässt sich Verschleiss frühzeitig erkennen und Pannen vorbeugen. Fällt trotzdem einmal ein Gerät aus, erkennt und meldet dies das System sofort.

HovalConnect ist ein Beispiel für eine Internet-of-Things-Anwendung. Die Smart-Home-Lösung ermöglicht einfachen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen per Browser oder mobiler App und steigert so den Wohnkomfort, indem man beispielsweise die Ferienwohnung bereits vor der Anreise auf eine behagliche Temperatur erwärmen kann. Hausbewohnerinnen und -bewohner behalten dank übersichtlicher Darstellung zudem jederzeit den Betriebszustand der Anlage im Blick – inklusive Innen- und Aussentemperatur.

EXPERTENTIPP

Mizuki Yuasa,
Produkt-Markt-Manager Regelungstechnik bei Hoval Schweiz

«MEHR KONTROLLE ERMÖGLICHT MEHR ENERGIEEFFIZIENZ»

«Smart Metering verbessert die Energieeffizienz und ist für jedes Gebäude empfehlenswert. Bei dieser Technologie erfassen intelligente Zähler kontinuierlich den Strom-, Wärme- und Wasserverbrauch in einem Gebäude. Anhand der Daten lässt sich der Betrieb eines Hauses optimieren. Zudem besteht jederzeit höchste Transparenz. Es ist ersichtlich, wo am meisten Energie verloren geht, und es lassen sich Massnahmen dagegen treffen. Auch mit unseren Energiezählern lassen sich über die SmartHome-Lösung verschiedene historische Verbrauchsdaten einsehen und auswerten: täglich, wöchentlich, monatlich oder jährlich. Bei einer Solaranlage erhält man
zudem eine grafische Darstellung des Solarertrages und damit volle Transparenz über deren Leistungsfähigkeit. HovalConnect sorgt auch für einen einwandfreien Betrieb der Heiz- oder Komfortlüftungsanlage, da die SmartHome-Lösung bei etwaigen Störfällen per E-Mail oder Push-Nachricht informiert, sodass schnell reagiert werden kann. HovalConnect lässt sich übrigens auch nachträglich einbauen. Voraussetzung ist lediglich, dass in der Anlage eine Hoval Top- Tronic E-Regelung verbaut ist, sowie ein Internetzugang über LAN oder WLAN. Diese Regeltechnik ist standardmässig in jedem neueren Hoval-Wärmeerzeuger integriert. Mit HovalConnect lassen sich also nicht nur Wärmepumpen, sondern alle Arten von Wärmeerzeugern steuern.»

Weitere Informationen: www.hoval.ch/connect


DIE HEIZUNG KENNT DEN WETTERBERICHT

Moderne Energiemanagement-Programme übernehmen Meteo-Daten und steuern die Heizung vorausschauend, gemäss Wetterprognose. So drosseln sie den Betrieb einer Heizung, wenn starke Sonneneinstrahlung vorhergesagt ist. Die solare Wärmeeinstrahlung durch die Fenster lässt sich dadurch optimal nutzen, und der Heizenergieverbrauch sinkt spürbar.

HovalConnect verwendet die Wetterdaten eines Wetterdiensts aus der Schweiz: Ist beispielsweise Sonnenschein angekündigt, wird die Heizleistung durch HovalConnect vorsorglich reduziert. Und wenn möglich, nutzt die Warmwasseraufbereitung die kostenlose Energie einer Photovoltaik-Anlage, ehe der Warmwasser-Speicher mit Heizenergie erwärmt wird. Laut Hoval lässt sich durch Nutzen der Wetterdaten zwischen drei und fünf Prozent Heizenergie einsparen.

Noch mehr Sparpotenzial besteht in Ferienhäusern und -wohnungen: In diesen lassen sich die Temperaturen nun auch kurzfristig absenken und rechtzeitig wieder anheben.

Dieser Beitrag ist eine Zusammenarbeit mit Haus Magazin und