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Küchenumbau: Mehr Platz auf gleichem Raum

Wie lassen sich Stauraum und Arbeitsfläche bei einem Küchenumbau vergrössern? Poggenpohl ist der neue Küchen-Partner des Haus Magazins – und kennt die Antworten.

Text — Tanja Seufert

 

WARUM DIE KÜCHE SO WICHTIG IST

Eine Küche ist täglich und meist jahrzehntelang im Einsatz. Seit jeher bildet der Raum, in dem gekocht wird, den Mittelpunkt des Hauses: Daran hat sich seit der offenen Feuerstelle nichts geändert. Eine zeitlos schöne, hochwertige und praktisch eingerichtete Küche bereitet jeden Tag Freude. Wenn die Küche in die Jahre gekommen ist, sollte man diesem Raum deshalb besonders viel Aufmerksamkeit schenken. Vor einem Umbau stellt sich meist die Frage: Wie erhalte ich mehr Stauraum und Arbeitsfläche auf gleich viel Raum? Denn Grundriss-Veränderungen, die mehr Platz schaffen, sind nicht immer möglich oder erwünscht. Ein Küchendesigner weiss da Rat: Selbst auf kleinem Raum ist es möglich, mehr Platz zu schaffen (siehe Interview).

Eine grifflose, schlichte Küche wirkt besonders aufgeräumt.

DETAILLIERTE BESTANDESAUFNAHME

«Wir wollen die Küche besser machen», lautete der Leitspruch des Tischlermeisters Friedemir Poggenpohl, der das Unternehmen 1892 gründete. Innovation ist seither die Maxime der weltweit ältesten Küchenmarke. Die Designer von Poggenpohl sind mehr als Küchenbauer: Als Experten für Innenarchitektur verfolgen sie einen ganzheitlichen Ansatz. Dabei berücksichtigen sie sowohl die Bedürfnisse des Kunden als auch die räumlichen Möglichkeiten.

Auf intelligente Aufbewahrungsmöglichkeiten wird viel Wert gelegt

Ein erster Schritt besteht in der Regel darin, ein Küchenstudio zu besuchen, um sich das breite Angebot an Materialien, Griffen und Designs anzuschauen und dem Designer einen Eindruck über die eigenen Präferenzen und Bedürfnisse zu vermitteln. Das Haus, der Lebensstil – alles wird berücksichtigt. Die Nutzung der Küche ist ein zentraler Punkt: Wer kocht? Wird eher allein oder zu zweit gekocht? Wird vieles im Backofen zubereitet? All diese Aspekte beeinflussen die künftige Küche. So sollte es, wenn ein Paar gerne gemeinsam in der Küche steht, zu möglichst keinen Kollisionen und gegenseitigen «Blockaden» kommen.

Schubladen nützen den vorhandenen Raum optimal aus.

JEDES DETAIL ZÄHLT

Um eine neue Küche zu entwickeln, muss der Designer nicht nur den Kunden, sondern auch das Haus verstehen: Welche Form und welches Layout hat das Haus? Welche Architektur weist es auf, welcher Stil herrscht vor? Wo befinden sich Fenster und andere (mögliche) Lichtquellen? Auch ganz «profane» Dinge wollen berücksichtigt werden: Wo sind die elektrischen Anschlüsse, wo verlaufen Frischwasser- und Abwasserrohre?
Für die Benutzerfreundlichkeit zählt jedes Detail: So wird auf intelligente Aufbewahrungsmöglichkeiten viel Wert gelegt. Auch in kleinen Küchen findet sich Stauraum – sogar Sockelschubladen sind möglich. Und last but not least: Qualität und Innovation setzt sich auch bei den Küchengeräten fort. Hier setzt Poggenpohl unter anderem auf die renommierte deutsche Marke Miele.

NACHGEFRAGT

Sibylle Wicki - Leitung Poggenpohl-Studio Zürich

 

MEHR STAURAUM DANK PLANUNG

Oft bleibt der Grundriss bei einem Küchenumbau unverändert, wie lässt sich trotzdem mehr Stauraum gewinnen?
Auch wenn die Mauern und Wasseranschlüsse bestehen bleiben, so kann man den Küchengrundriss häufig umgestalten – zum Beispiel zwei gegenüberliegende Küchenzeilen zu einer U-Form verbinden. Bei engen Platzverhältnissen kann die zusätzliche Küchenzeile auch nur 30 Zentimeter tief sein. So bietet sie immer noch Platz für Tablare und Fläche für die Kaffeemaschine oder den Messerblock.

Was, wenn keine zusätzliche Küchenzeile möglich ist?
Auch ohne Grundrissoptimierung lässt sich viel herausholen. Grundsätzlich gilt: Schubladen bieten mehr Platz als Tablare. Denn sie nutzen die vorhandene Höhe optimal aus. Selbst aus ganz flachen Schubladen lassen sich die zuhinterst verstauten Utensilien problemlos entnehmen. Hinzu kommen intelligente Ecklösungen und eine gute Planung der Ober- und Hochschränke. So lässt sich die Raumhöhe voll ausnutzen; in die oberen Fächer kann man wenig benutzte Dinge verstauen. Und wer dann nicht auf den Küchenstuhl steigen möchte, kann auf eine Sockelleiter zurückgreifen. Sie ist im Schranksockel verstaut. Selten benutzte Utensilien können vielleicht auch in einem Sideboard im Esszimmer verstaut werden. Das A und O ist also eine kluge Planung der Küche

Gerade in kleineren Küchen fehlt es an Arbeitsfläche. Kann der Küchendesigner da etwas machen?
Manchmal blockieren Gegenstände einen Teil der Arbeitsfläche. Hier kann man sich überlegen, ob diese Dinge woanders platziert werden können – Messer zum Beispiel an eine Magnetleiste an der Wand oder in die Schublade, die Kaffeemaschine auf eine zusätzliche schmale Fläche wie oben beschrieben. Bei einem Küchenumbau hat der Profi ausserdem Tricks, um zusätzliche Fläche zu gewinnen. Zum Beispiel gibt es Schubladen mit ausklappbarem Tisch. Oder es lässt sich ein Klapptisch an der Wand montieren. Auch Kochfeld und Spülbecken brauchen Platz – und müssen nicht immer extragross sein. Hier kann man mit Hilfe des Designers abwägen, was wichtiger ist.

Wie wirkt eine Küche aufgeräumter?
Grundsätzlich ist die Küche ein Arbeitsplatz – ich finde, sie darf danach aussehen. Dennoch gibt es ein paar Tricks, damit es etwas ordentlicher wird. Zum einen mit mehr Stauraum, siehe oben. Zum andern mit einem schlichten Design. Eine dezente Farbwahl und grifflose Schränke lassen eine Küche gleich viel aufgeräumter wirken. Und natürlich ist ein bevorstehender Umbau die Gelegenheit, die Küche wieder mal richtig zu entrümpeln – weniger Sachen brauchen auch weniger Platz.

Dieser Beitrag ist eine Zusammenarbeit mit Haus Magazin und

Poggenpohl Küchenstudio Zürich
Buckhauserstrasse 17
8048 Zürich

zuerich@poggenpohl.com
Tel. 044 215 44 88